Der wichtigste Schlüssel zum langlebigen Erfolg nach einer Parodontitisbehandlung ist die Nachsorge. Wir bieten Ihnen dazu ein evidenzbasiertes (auf wissenschaftlich nachgewiesenen Erkenntnissen beruhendes) Konzept – die sogenannte Unterstützende Parodontitistherapie (UPT).
Trotz erfolgreicher Therapie können schwer erkrankte Patienten aufgrund ihrer gestörten Körperabwehr wieder erkranken! Vor einer Übertragung der Parodontitiskeime können sie nicht geschützt werden. Natürlich wird das Zahnfleisch immer wieder anschwellen, sobald sich unerkannt Keime am Zahn vermehren. Verbleiben diese für Monate, kann auch Parodontitis an dieser Stelle trotz umfassender und erfolgreicher Therapie wieder verstärkt auftreten.
Deshalb ist es von bedeutender Wichtigkeit, die Zahnfleischtaschen regelmäßig genauestens kontrollieren zu lassen. Durch elektronische Messungen (mittels computergesteuerter Messsonde) und eine Auswertung durch den Fachzahnarzt lassen sich frühzeitig ein erneutes Anschwellen erkennen und gegensteuernde Maßnahmen ergreifen.
Bestandteile einer UPT-Sitzung:
- Elektronisches Aufspüren von neuen Zahnfleischschwellungen mittels elektronischer Messsonde
- Erheben eines lokalen Risikoprofils möglicher Wiedererkrankungen
- Erstellung eines individuellen Mundhygienestatus des Patienten mit Darstellung der Problemzonen
- Antibakterielle Pulverwasserstrahlbehandlung mit hochwirksamen Nanopulvern
- Tiefere Taschen werden mit speziellen lokalen Medikamenteneinlagen behandelt (hochwirksame Antiseptika, modernste langzeitwirkende Tascheneinlagerungen)
- Stabilitätsbewertung und neue Intervallbewertung für die nächste Nachsorgesitzung (UPT)
Nur durch ein enges Zusammenspiel von UPT-Sitzungen in unserer Praxis und der professionellen Zahnreinigung bei Ihrem Hauszahnarzt kann ein schwer erkrankter Zahn jahrzehntelang im Mund erhalten bleiben.
Lässt man diese Nachsorge schleifen, so wird die Parodontitis wieder voranschreiten. Somit können Zähne trotz Therapie verloren gehen.